Maiferien im Büro

Bilder: Romana Ganzoni

Die Maiferien haben begonnen. Familie Ganzoni bleibt hier. Ein zweifelhaftes Vergnügen. Dieses Wetter. Heute waren die verwaisten Beete im Garten gepudert. Die Sonne schleckte den Schnee weg in zwei Minuten. Trotzdem kein Trost. Der Schnee kann morgen wiederkommen. Oder nächste Woche.


People of Engadine: der Fischer

Bild: Dominik Brülisauer

Die Geografie formt den Menschen. Und weil das Engadin eine spektakuläre Landschaft ist, ist es nur logisch, dass auch seine Bewohner alles andere als Langweiler sind. Die wichtigsten Typen möchte ich in meinem Blog vorstellen. Mit der heutigen Laudatio würdige ich einen wahren Helden des Tales – den Fischer.


Der Charme des entschleunigten Skifahrens

Alter Skilift, Räder in den Himmel fotografiert. Foto: Ruth Bossart


Mögen Sie den 1980er-Zeitgeist ? Obwohl die 80-er Jahre Mode ja völlig verkitscht und diese Zeit als Jahrzehnt des schlechten Geschmacks gilt, die Vokuhila-Frisuren jeglicher Esthetik widersprechen und der Kalte Krieg die Welt lähmte: ich mag die Zeit, es waren die Jahre von Aerobic und Breakdance, von Pink und anderen Neofarben, der Schwarzwaldklinik, des Zauberwürfels und Nena. Ich war damals ein Teenager und die Welt gehörte mir. Kürzlich erlebte ich ein unerwartetes Revival – beim Skifahren in Bulgarien.


Neulich als mein Sohn zwei Mal in die Gondel fuhr

Bild: Cla Mosca

Meine Jungs entwickeln sich ganz unterschiedlich, obwohl sie im gleichen Umfeld aufwachsen. Und doch ist es gerade das Umfeld, das ihnen ermöglicht, sich so zu verhalten, wie sie sich verhalten. Mir ist egal, ob sie Weltmeister werden, aber ich möchte, dass sie Meister ihrer Welt werden. 


Die Sportkultur in Bondi Beach

Foto: Gino Clavuot

Nach einem gesunden Frühstück, bestehend aus Porridge und frischen Früchten, befinde ich mich um 05.52h in einem schwarzen Ford SUV meiner australischen Mitbewohnerin. Sie fährt mich zum bekanntesten Strand von Australien - Bondi Beach- bevor sie weiter zu ihrer täglichen Yoga Stunde fährt. Bondi Beach ist "the place to be" in Sydney: Sonne, Wellen, Bars und Restaurant kennzeichnen diesen wunderschönen und weltbekannten Strand. Obwohl mein Wesen eher demjenigen eines Frühaufstehers entspricht, ist die Müdigkeit heute in meinem Gesicht nicht zu übersehen. Dies liegt vermutlich daran, dass es heute schon sehr früh ist und in Kombination mit dem Jetlag, der aus meinem Schweizer Rhythmus entspringt, zu Sandmännern in meinen Augen führt. Ich befinde mich in Sydney, da ich an meinem neuen Album arbeite und der Inspiration wegen, dem hiesigen Winter für ein paar Wochen entfliehen wollte.

 


Fauler Lichterzauber

Sieht trotzdem aus wie Weihnachten: Die St. Moritzer Sonne

Mag ja sein, dass dieser Winter Ladehemmung hatte. Aber das ist kein Grund, die Weihnachtsbeleuchtung bis nach Ostern durchzuziehen. Bei abendlichen Streifzügen im Engadin dieser Tage rege ich mich ganz schön auf.


Das andere Ich

Foto: Carla Sabato

Was passiert, wenn man sich unfreiwillig in ein Luxushotel begibt, und dort ein Interview mit einer Person führt, die sich gerne in Unterwäsche in einem riesigen Martini-Glas präsentiert? Gute Frage.