Kunst und Kirche

Foto: Ralph Feiner

Am vergangenen Freitag standen in Chur und im Engadin zwei Institutionen im Zentrum meiner Aufmerksamkeit: Das Bündner Kunstmuseum und die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde. Beide inspirierten mich zu einem Blogeintrag. Was verbindet die Themen? Eine Welt jenseits des Banalen.


People of Engadine: Der Wanderer

Bild: Dominik Brülisauer

Die Geografie formt den Menschen. Und weil das Engadin eine spektakuläre Landschaft ist, ist es nur logisch, dass auch seine Bewohner alles andere als Langweiler sind. Die wichtigsten Typen möchte ich in meinem Blog vorstellen. Nach den Skilehrern und den Fischern würdige ich mit der heutigen Laudatio einen weiteren wahren Helden des Tales – den Wanderer.


Wenn der Teufel mit im Spiel ist

Mulitpler Schutz vor bösen Geistern: Nazar Boncugu, das Glas-Auge. Bild: Ruth Bossart

Fremde Länder – fremde Sitten: Nirgends ist das so wahr wie hier in der Türkei, wo auch moderne Menschen an Geister glauben und jeder sein Haus mit einem Blauen Auge schützt. Eigentlich erstaunlich, denn das Land liegt ja auch noch in Europa.


Der Mai-Blues

Weder Winter noch Frühling: Mai-Schnee am St. Moritzer See

Den Mai im Engadin schön reden, das schafft selbst der genialste Werbetexter nicht. Zum Glück ahnt kaum jemand im Unterland, wie schwer sich der Frühling hier tut. Wer jetzt nicht verreist, dem bleibt nur die Philosophie – oder Chiavenna.


Entscheidungen im Pelzmantel

Schwere Entscheidungen können auch Hunde gnadenlos ausknocken. Bild: Carla Sabato

Nein, ich mag keine Pelzmäntel. Auch die hier in St. Moritz vorgeführten Modelle haben mich noch nicht vom Gegenteil überzeugt. Aber manchmal können Pelze, beziehungsweise das, was daruntersteckt, ganz hilfreich sein. Zum Beispiel bei der Studienwahl.


Die Street Food Kultur

Foto: Gino Clavuot (SNOOK)

Diese Woche habe ich mein Abschlusszeugnis von der Uni Zürich erhalten. Es ist ein gutes, aber auch beflügelndes Gefühl, nach einem strengen Volkswirtschaftsstudium etwas Neues anfangen zu dürfen. Sich neu zu orientieren, sich eine Auszeit zu nehmen, reisen, ein Buch zu lesen, eine Sprache erlernen, sich bei Freunden melden, die man während des Studiums vernachlässigt hat oder einfach einen Job annehmen und arbeiten. Wir schwimmen in einem Pool an Möglichkeiten und vielen fällt es schwer, sich für eine Richtung zu entscheiden, welche den nächsten Lebensabschnitt bestimmen wird. Solch eine wichtige Entscheidung haben die meisten das letzte Mal nach der Matura bei der Auswahl des Studiums fällen müssen. Jedoch mit dem grossen Unterschied, dass die Eltern, das Umfeld und/oder die Freunde noch eine relevante Rolle spielten und diese Entscheidung beeinflussten oder sogar mitentschieden.