Gebrauchsanweisung für das Engadin

Foto: Romana Ganzoni

Der Schriftstellerin Angelika Overath ist eine kräftige und zärtliche Liebeserklärung an ihre Heimat gelungen. Sie erzählt wie Andreas Caminada kocht: leidenschaftlich, verspielt, überraschend, leicht, mit «geste essentiel».


Wenn Snowboarder Künstler werden

Mein Leben wird zu einem grossen Teil von Zufällen bestimmt. Diese basieren oft auf Begegnungen, die ein Resultat meiner vielen Reisen sind. Begegnungen mit spannenden Menschen, die interessante Geschichten zu erzählen haben. Damit ich als Künstler stetig wachsen und mich weiter entwickeln kann, bin ich auf solche Begegnungen und vor Allem auf einem Austausch mit solchen Persönlichkeiten angewiesen, denn diese verfügen meistens über einen unterschiedlichen Set an Tools, die sie benötigen um ihren Alltag zu bewältigen. 


Der Bergmann und der Kanarienvogel

Fotos: Romana Ganzoni

Heute empfehle ich ein Buch. Ich empfehle «Der Bergmann und der Kanarienvogel» der grossen Westschweizer Autorin Catherine Safonoff. Im Original heisst der Roman «Le Mineur et le Canari» (2012). Die starke deutsche Übersetzung kam letztes Jahr beim Rotpunktverlag heraus, einem Verlag, der immer schöne Bücher macht. Dieses ist ein besonders schönes, ein Kleinod, das diesen Text verdient.


Die italienische Küche

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Als Food Truck Betreiber, Gastronom und Gourmand, befasse ich mich täglich mit Essen. Dieses Mal beschäftige ich mich jedoch nicht mit Streetfood, sondern widme mich der italienischen Küche. Jedes Mal wenn ich im Auto sitze und über den Ofenpass fahre, träume ich schon von meiner frischen Focaccia mit einem herrlichen Olivenöl, einem Prosciutto Crudo, der einem auf der Zunge zergeht und schmackhaften  getrockneten Tomaten, die man eigentlich nur so essen könnte. Ich staune immer wieder wie vielfältig diese italienische Küche ist. Herrliche Antipasti, Vorspeisen, Hauptgänge und Dolci.


Kunst und Kirche

Foto: Ralph Feiner

Am vergangenen Freitag standen in Chur und im Engadin zwei Institutionen im Zentrum meiner Aufmerksamkeit: Das Bündner Kunstmuseum und die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde. Beide inspirierten mich zu einem Blogeintrag. Was verbindet die Themen? Eine Welt jenseits des Banalen.


Die Street Food Kultur

Foto: Gino Clavuot (SNOOK)

Diese Woche habe ich mein Abschlusszeugnis von der Uni Zürich erhalten. Es ist ein gutes, aber auch beflügelndes Gefühl, nach einem strengen Volkswirtschaftsstudium etwas Neues anfangen zu dürfen. Sich neu zu orientieren, sich eine Auszeit zu nehmen, reisen, ein Buch zu lesen, eine Sprache erlernen, sich bei Freunden melden, die man während des Studiums vernachlässigt hat oder einfach einen Job annehmen und arbeiten. Wir schwimmen in einem Pool an Möglichkeiten und vielen fällt es schwer, sich für eine Richtung zu entscheiden, welche den nächsten Lebensabschnitt bestimmen wird. Solch eine wichtige Entscheidung haben die meisten das letzte Mal nach der Matura bei der Auswahl des Studiums fällen müssen. Jedoch mit dem grossen Unterschied, dass die Eltern, das Umfeld und/oder die Freunde noch eine relevante Rolle spielten und diese Entscheidung beeinflussten oder sogar mitentschieden. 


Maiferien im Büro

Bilder: Romana Ganzoni

Die Maiferien haben begonnen. Familie Ganzoni bleibt hier. Ein zweifelhaftes Vergnügen. Dieses Wetter. Heute waren die verwaisten Beete im Garten gepudert. Die Sonne schleckte den Schnee weg in zwei Minuten. Trotzdem kein Trost. Der Schnee kann morgen wiederkommen. Oder nächste Woche.